Comic-Review: Justice League #2 – Die Still-Force (Panini Comics)

Justice League #2 Review - Die Still Force - Superman, Wonder Woman, Joker
Review

Superman und Martian Manhunter stellen Kontakt zur Totalität her, während die anderen Helden der Justice League mit dem unsichtbaren Spektrum zu kämpfen haben. Mit Sinestro!

(Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung)

Informationen zum Comic

Titel: Justice League #2

Format: Heft

Verlag: Panini

Erscheinungsdatum: 02.04.2019

Seitenanzahl: 52 + 2 Poster

Inahlt: US-Justice League #3 u. #4

Autor: Scott Snyder

Zeichner: Jorge Jiménez

Übersetzung: Christian Heiss

Preis: 4,99 Euro

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Justice League: Das unsichtbare Spektrum

Wichtige Figuren in diesem Justice League Comic:

Martian Manhunter - Mitglied der Justice League

Der Gestaltwandler und Telepath J’onn J’onzz vom Mars ist ein ehemaliges Mitglied der Justice League und ihr neuer Vorsitzender.

Hawkgirl - Mitglied der Justice League

Während des Angriffs aus dem Dunklen Multiversum kämpfte Kendra Saunders an der Seite der Justice League und wurde zum neuen Hawkgirl.

Green Lantern - John Stewart

Green Lantern John Stewart war Soldat bei den Marines und Architekt, bevor er eines der wichtigsten Mitglieder des Green Lantern Corps wurde.

Lex Luthor - Erzfeind von Superman

Der geniale Industriemagnat und Erfinder Lex Luthor, will Superman schon lange zeigen, dass er der einzige „Übermensch“ ist.

Die Totalität – Kapitel 3

Die Geschichte rund um die Totalität geht auch im ersten Teil des zweiten Comic-Heft der Justice League weiter. Und darin sehen wir, wie ein alter bekannter, nämlich Thaal Sinestro, die Gefahr welche die Liga heimsucht quasi entfesselt. Und diese Gefahr nennt sich „Umbrax„.

Umbrax wird von Welten angezogen, die zur Selbstzerstörung neigen. Deswegen hat sie bei unser aller Heimatplaneten, der Erde halt gemacht.

Auch die Green Lantern John Stewart wurde von dieser Macht , die sich auch das unsichtbare Spektrum nennt, überrumpelt und hat von Ihm Besitz ergriffen. Aber zum Glück können Ihn die Mitglieder der Gerechtigkeitsliga aus dieser Situation mehr oder weniger befreien.

Superman und Martian Manhunter schlagen sich in der Zwischenzeit noch immer in der Totalität herum und erwecken die Mächte die dort drinnen ihr Zuhause haben. Batman und Hawkgirl schwirren immer noch in den Köpfen der beiden Helden umher, aber sie erahnen nicht die Gefahr, welche dort auf sie lauert.

Denn im Hintergrund zieht Lex Luthor, einer der Erzfeinde von Superman die Fäden und heckt einen schrecklichen Plan aus. Gleichzeitig installiert er die Legion of Doom, zu denen auch der „Joker“ gehört. Batman’s gefürchteter Feind.

Wie schon im ersten Justice League Comic-Heft greift man auch hier wieder auf Elemente aus früheren Justice League Epochen zurück. So zum Beispiel die „Weißen Marsianer„, die Grant Morrison im Jahre 1997 in seinem Justice League Run eingeführt hat.

Justice League - Die Helden treffen auf die Weißen Marsianer! Diese wurden vor langer Zeit (1997) in Grant Morrisons Justice League Run eingeführt!

Justice League #2: Die Weißen Marisaner

Justice League of America #1 vom Dino Verlag (1997) - Die Weißen Marsianer (Hyperclan)

Justice League of America #1 – Dino Verlag (1997): Die Weißen Marsianer (Hyperclan)

An und für sich ist der erste Teil des Heftes Storytechnisch ganz in Ordnung und es wechseln sich Action und ruhige Momente ab. Was ich schön finde ist, dass man endlich erfährt, welche Absichten Umbrax bzw. das unsichtbare Spektrum hat. Und das von Sinestro höchstpersönlich.

Die Totalität – Kapitel 4

In Kapitel 4 dieses Comic-Heftes der Justice League überwiegt ganz klar die Action und die Ereignisse überschlagen sich. Der Mann aus Stahl und der Marsianer kämpfen weiterhin gegen die losgetretenen Mächte in der Totalität, während sich in den Köpfen der beiden Helden Batman und Hawkgirl mit den finsteren Plänen von Lex Luthor konfrontiert sehen müssen.

Dieser nämlich ruft die Legion of Doom auf den Plan und für den Mitternachtsdetiktiv und seine Kollegin sieht es gar nicht gut aus. So wie es aussieht, ist Lex Luthor auf der Siegesspur und seine Pläne dürften tatsächlich aufgehen.

Der Rote Blitz – Flash – trifft auf seinen allerersten Gegner! Turtle (Man)! Dieser wird von Gorilla Grodd getragen und somit ist diese Begegnung ein weiteres Ereignis, dass von früheren Epochen aufgegriffen wird. So wie es aussieht, spielt man in den neuen Comic-Serien der DC-Helden gerne mit Elementen von früher! Ich persönlich finde das genial!

Justice League - Die Totalität
Justice League – Die Totalität

Wonder Woman und Aquaman bekämpfen sich durch eine geschickte Täuschung selbst! Warum? Das möchte ich an dieser Stelle nich verrraten, aber man darf gespannt sein.

Die Story in diesem Heft gipfelt darin, dass die Barriere des unsichtbaren Spektrums gebrochen wird und Sinestro nun das größte aller Corps anführen wird. Superman und der Martian Manhunter sind durch die Angriffe der Legion of Doom nicht mehr sie selbst und sie stehen nun kurz vor der Totalität bzw. dem Multiversum selbst.

Storymäßig bin ich eigentlich recht zufrieden mit dieser Geschichte und ich bin weiterhin gespannt, wohin sich diese Reise entwickelt und was passiert, wenn Supes und J’onn – kontrolliert von Lex Luthor, das Multiversum betreten. Die Anspielungen und das Aufgreifen von früheren Begegnungen der Helden finde ich sehr schön und lässt mich auch in Erinnerungen schwelgen.

Ein netter Bonus in dieser Ausgabe ist, dass 2 Shazam-Poster enthalten sind. Nettes Gimmick!

Problemkind: Jorge Jiménez

Ich verstehe, dass jeder Künstler eine andere Interpretation von den verschiedensten Helden hat, dass jeder Künstler seinen eigenen Stil hat und das Geschmäcker zum Glück auch verschieden sind. Aber so ganz warm werde Ich mit den Zeichnungen von Jorge Jiménez bisher noch nicht. Einige Zeichnungen sehen wunderschön aus und auch teilweise sehr detaillert, wohingegen manche einfach nur detailarm und etwas komisch wirken.

So finde ich vor allem Jiménez Version von Martian Manhunter teilweise einfach furchtbar, ebenso von Wonder Woman. Ich kann nicht ganz nachvollziehen warum er so stark in den Zeichnungen schwankt, aber wie auch beim ersten Heft hoffe ich, dass sich das im Verlauf dieser Story noch bessert, denn man sieht, das Er es auch kann!

Wie findet Ihr die Zeichenstil von Jorge Jiménez? Wie gefallen Euch die Geschichten der Justice League?! Lasst es mich wissen!

Fazit

Die Justice League bleibt spannend und ich möchte wirklich wissen, was die Helden unter Kontrolle der Legion of Doom im Multiversum erwartet. Storytechnisch hat Scott Snyder nicht viel falsch gemacht und die vielen Anspielungen auf frühere Begegnungen werten das ganze natürlich auf und man schwelgt ganz schnell in Erinnerungen an frühere Zeiten.

Von den Zeichnungen bin ich bis auf wenige Ausnahmen nicht so begeistert, denn manche Figuren wirken in gewissen Panels etwas seltsam, dabei könnte Jiménez um einiges mehr, wie man bei manchen Zeichungen erahnen kann. Aber ganz schlecht finde ich die Zeichnungen nun auch nicht! Hoffentlich bessert sich das noch. Ansonsten kann man über diese Ausgabe nicht meckern und ruhig zugreifen, vor allem da es auch einen kleinen Bonus in Form von 2 Shazam-Postern gibt.

Strudis Blog

Wertung: Solide Ausgabe mit einigen Zeichnerischen Schwächen

Justice League #2
Story Voller SternVoller SternVoller SternHalber SternGrauer Stern
Zeichnungen Voller SternVoller SternVoller SternGrauer SternGrauer Stern
Unterhaltung Voller SternVoller SternVoller SternHalber SternGrauer Stern
Umfang Voller SternVoller SternVoller SternHalber SternGrauer Stern

Spannende Fortführung des Storybogens von Heft Nummer 1, mit einigen Mängeln bei den Zeichnungen!

3.4

Voller SternVoller SternVoller SternGrauer SternGrauer Stern

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